Schwer erkämpfter Sieg im Landespokal

10-03-2012

Spitzkunnersdorf unter Druck

Mit dem Anpfif wurde unsere Mannschaft ordentlich durch die Gastgeberinnen bekämpft. Sie kamen mit dem Platz, der aggresiven Spielweise des Gegners zunächst nicht zu recht. Das übliche tribbeln, kurze Pässe spielen, kurz das "Hacke-Spitze-Trallalla" funktionierte nicht und wenn Franzi, Sandra und die anderen Mädchen mal vor dem Tor der Gastgeberinnen auftauchten fehlte die Präzision. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gastgeberinnen immer besser ins Spiel und brachten unsere Abwehr in Bedrängnis. Folgerichtig erzielten sie in der 18. Spielminute den umjubelten Führungstreffer. Zum Glück konnte Sarah im Gegenzug den Ausgleich erzielen. Nun wogte das spiel auf und ab. Unsere Mädchen hatten zwar mehr Ballbesitz, gefährlicher waren jedoch die Gastgeberinnen. So war es nicht verwunderlich, dass diese in der 25. Minute einen Konter schön zu Ende spielten und erneut in Führung gehen konnten. Die Antwort durch unsere Mannschaft erfolgt prompt. Wieder im Gegenzu war es Sandra die dank eines Kullerballs den Ausgleich erzielen konnte. Kurze Zeit später war es Marie, die endlich die Führung erzielen konnte. Die spitzkunnerdorfer Mädchen drängten nun ihrerseits auf den Ausgleich, unsere Abwehr stand jedoch nun wesentlich besser, so dass es mit der knappen 3:2- Führung in die Pause ging.

In der Kabine muss Manfred die richtigen Worte gefunden haben. Unser Mannschaft spielte nun deutlich zielstrebiger aus einer wesentlich sichereren Abwehr als in der ersten Hlabzeit. Die FOlge war kurz nach Wiederbeginn der 4:2-Treffervon Franzi, die schön freigespielt endlich ihre Chance nutzen konnte. Die Spitzkunnersdorfer Mädchen antworteten wieder mit aggresivem Spiel. Julia im Tor mußte die eine oder andere Chance vereiteln, war aber bei einem erneuten Konter der Gastgeberinnen chancenlos. Das 4:3 in der 62. Minute war das Signal für Spitzkunnersdorf noch einmal alles zu versuchen, um den Ausgleich zu erzielen. Die sich bietenden Räume konnten unsere Mädchen, besonders Franzi, zu zwei weiteren Toren nutzen.

Das 6:3 am Ende war sicherlich verdient, war aber schwer erkämpft. Spielerisch offenbarte unsere Mannschft Schwächen, die im Hinblick auf die nächsten Spiele abgestellt werden müssen, um diese erfolgreich gestalten zu können. Das Spiel war aber auch der Beweis, dass Kämpfen die spielerischen Schwächen verdrängen und einen katastrophalen Platz mit tiefen Löchern vergessen machen kann. Dieser Kampfgeist wird zum Halbfinale am 24.3. beim Radebeuler BC wieder dringend benötigt, um das Ziel Finale zu erreichen...

Die Bilder zum Spiel gibt es wie immer in der Galerie...

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