SV Johannstadt - DFC Zwickau 12:0 (6:0)

30-03-2014

Spürbare Spiellaune

Bei schönstem Frühlingswetter erwachten endlich auch die Käthen vom Kollwitzufer wieder und schossen sich mal den Winterfrust einfach weg.

Von Beginn an wurde die taktische Vorgabe umgesetzt und brachte in der 3. Minute die erste Ecke. Waldi brachte eine präzise Ecke in den Strafraum, welche Franzi mit einem platzierten Kopfball zum 1:0 vollendete. Wow sagten sich die Kenner der Szene in Johannstadt. Gleich mal eben mit einem Kopfballtor den Torreigen eröffnen, ist ja bekanntlich eine Rarität. Uns auf dem 1:0 auszuruhen kam gar nicht in Frage, wir spielten weiter nach vorne und drückten auf das 2:0, welches Hermi auch in der 6. Minute nach einem abgewehrten Schuss von Anna gelang. Die folgenden Minuten spielten wir immer wieder schöne Tormöglichketen heraus, jedoch wurde nicht eine von denen genutzt. Erst in der 22. Minute war es Franzi, die den Ball nach einen „Zuckerpass“ von Waldi aus 11 Metern zum 3:0 einschob. Es folgten noch 3 weitere Tore, die durch Kathas 25-Meter-Fernschuss, durch Waldi und durch Franzi das Halbzeitergebnis klar machten.

Auch in die zweite Halbzeit starteten wir mit einem Feuerwerk. Nach nur 2 Minuten gelang es Lydia nach einem Rückpass von Waldi das 7:0 zu markieren. Zwickau machte dann komplett dicht, wagte sich selten aus der eigenen Hälfte heraus und ergab sich dem Anschein nach ihrem heutigen Schicksal. So durfte sich Anna Salzmann mit ihrem 20-Meter-Kracher in die Torschützenkliste eintragen, Waldi trat mal eben eine Ecke direkt ins Tor, Katha weigerte sich nach ihren 2 nun folgenden Toren einen Hattrick zu machen und Julia Winkler bedankte sich bei ihrem Pflichtspiel-Debüt mit ihrem ersten Tor. Ja richtig, die gelernte Torfrau macht ihre ersten Schritte nach der Verletzung erst einmal als Feldspielerin. Eben Schritt für Schritt. Und wenn wir bei Einständen einmal sind - Christina Rolf fügte sich nahtlos ein als ob sie nie für ein halbes Jahr weg gewesen wäre, Aline Christen sprang kurzfristig für dieses eine Spiel in die Presche, dafür ein dickes Danke und sorry für den Muskelkater, und schließlich konnte Manuela Schmidt nach der Babypause ihren Einstand im Tor krönen. Zu Null. Immer gut für kommende Aufgaben.

Und die werden definitiv schwer. Und erst dann, wenn wir zum Beispiel am kommenden Sonntag beim Tabellennachbarn LVB antreten, werden wir sehen können, wie gefestigt die Mannschaft nach den Abgängen von Antje Scholz, Peggy Heilmann und Christiane Zippack wirklich ist. Das heutige Spiel ist kein Fingerzeig, dafür war es heute zu einfach vom Gegner gemacht worden.

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