SV Johannstadt 90 - 1.FFC Wacker Leipzig 0:2 (0:0)

28-10-2012

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt empfing der SV Johannstadt am 7. Spieltag den 1.FFC Wacker aus Leipzig. Es sollte ein bitterer Sonntag werden.

In der ersten Halbzeit versuchte Johannstadt von Anfang an das Zepter zu übernehmen, produzierte an diesem Tag jedoch zu viele Fehlpässe im Spielaufbau. Anne Waldhauer hatte bereits in den Anfangsminuten eine Großchance aus der Nahdistanz. In der 17. Minute setzte sich Christina Rolf bis zur Aussenlinie durch, passte auf die am Elfmeterpunkt lauernde Anna Salzmann, welche nur knapp vergab. Auch Christiane Zippack hatte das 1-0 auf dem Fuß, als sie nach einer Ecke in den Ball am langen Pfosten reinrutschte. Nach diesen ausgelassen Torchancen fand nun Leipzig besser in ihr Spiel. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und damit gingen beide Mannschaften mit einem 0-0 in die Kabine.

Nach der Pause änderte sich kaum etwas am Spielgeschehen. Durch die vielen Ungenauigkeiten entstanden nun zahlreiche Kontermöglichkeiten auf beiden Seiten. Nennenswert sprintete Anna Salzmann allen auf und davon, welche die heraneilende Christina Rolf bediente. Tor! Doch leider zeigte das Schiedsrichtergespann Abseits. Leipzig lauerte nun auf ihre Chancen.

Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus versuchten sie nun schnellstmöglich den Ball auf ihr flinken Stürmerinnen zu passen. Diese getimten Zuspielen brachte unsere Abwehr ins rudern. Folgerichtig  nutzte Anja Rudel dieses in der 64. Minute aus und lochte zum 0-1 für Leipzig ein.

Johannstadt war keinesfalls schwächer, energisch spielten sie weiter auf das Leipziger Tor zu und erzeugten ordentlich Druck. Oft konnten sich die Messestädterinnen nur noch durch taktische Fouls retten. Die eingewechselte Franziska Thielemann beschäftigte gleich mehrere Abwehrspielerinnen,  scheiterte nur am Torabschluss. Auch Peggy Heilmann konnte ihren Schuss, in der 73 .Minute, nicht in ein Tor ummünzen. Leipzig spielte einfach cleverer, sie gingen einen Tick energischer in die Zweikämpfe, waren gedanklich frischer und nutzten ihre Stärken mit zwei abschlussstarken Stürmerinnen gnadenlos aus. Über rechts Aussen überrannte Katharina Maier unsere Abwehr und machte mit dem 0-2 in der 78. Spielminute alles klar.

Nach dem Abpfiff gilt es nun nach vorn zu schauen, denn bereits diesen Sonntag (4.11.) gibt es das  Spitzenspiel gegen den Herolder SV, welche als Tabellenzweiter nur 2 Punkte hinterm dem SVJ zurückliegt. Auch in den kommenden Wochen erwartet die KKU-Girls ein hartes Programm: am 11.11. zu Hause gegen Rähnitz 2. und am 18.11. empfangen wir den Regionaligisten vom  Chemnitzer FC im Pokalviertelfinale ebenfalls am heimischen Käthe-Kollwitz-Ufer.  

Zurück