FSV Lok Dresden - SV Johannstadt 90 1:4 (1:3)

19-04-2015

Am vergangenen Sonntag stand das Stadtderby gegen den FSV Lok bei schönstem Frühlingswetter auf dem Spielplan. Gegen den Tabellenvierten konnten verdient drei Punkten mitgenommen werden.

 

Schon von Beginn an zeigten die Käthen mehr Initiative und belohnten sich in der 4. Minute mit dem ersten Tor. Jule startete einen Flankenlauf, beförderte das Spielgerät zu Franzi, welche auf Katha ablegte, die mit einem Kunstschuss zur Führung traf. In der folgenden Zeit kombinierten die Gäste sich weiter ungehindert vor die Box der Stadtnachbarinnen. In einer dieser Szenen konnte Anna nur durch ein Foul im Strafraum am Torerfolg gehindert werden. Den notwendigen Elfer verwandelte Katha gewohnt sicher (14').

 

Anschliessend ließ das Tempo zusehens nach, kleine Konzentrationsfehler schlichen sich ein und die nun besser sortierten Gastgeberinnen kamen zu ihrer Chance. In der 27. Minute wusste Kapitänin Linda Ackermann einen präzisen Pass zum Anschlusstreffer zu nutzen. Die unmittelbare Antwort(33') fand Waldi, welche aus der quirligen Vorarbeit von Anna Profit ziehen konnte und den zwei Tore Abstand wiederherstellte. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit.

 

In der zweite Hälfte riss der Spielfaden unserer Frauen ab. Lok blieb dran und versuchte mit vorwiegend hohen Bälle ihre Stürmerinnen in Szene zu setzen. Dem passte sich der SvJ zunehmens an, sodass sich beide Teams in Luftzweikämpfen aufrieben, worauf Trainerin Zwecke scherzhaft entgegnete: ''Hoch lebe der Fußball'' . Spielerisch konnte man der Partie keine weiteren Highlights mehr abgewinnen. Im Gegenteil, die Zuschauer bekamen vielmehr ein ''Fehlpassfestival'' zu sehen. Lok bekam eine Chance noch mit einem Freistoß aus aussichtsreicher Position, der jedoch ungenutzt blieb. Auf der Gegenseite vollendete Hermie einen letzten schön herausgespielten Angriff über Jule und Franzi zum Endstand von 1:4 .

 

Fazit: Ein sehr durchwachsenes Spiel, indem der SvJ immer mit einem Aufbäumen von Lok rechnen musste und sich seiner früh erspielten Führung nie völlig sicher sein konnte.

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