SV Johannstadt 90 - FSV Lok Dresden 7:0 (3:0)

03-10-2014

Souveräner Sieg im Stadtderby

Selbst am Tag der deutschen Einheit sollte der Ball am Käthe-Kollwitz-Ufer rollen, denn um 14 Uhr empfing der SV Johannstadt den FSV Lok Dresden. Bei sonnigem Herbstwetter kamen auch zahlreiche Zuschauer, um sich das Stadtderby anzuschauen.

 

Die Heimmannschaft wollte direkt nach dem Anpfiff zeigen, wer hier nach 90 Minuten als Sieger vom Platz gehen sollte und schon nach 8 Minuten konnte Katharina Zippack nach einer tollen Seitenverlagerung das 1:0 markieren. Doch statt nun weiter Druck zu machen und ein zweites Tor zu erzielen, schlichen sich in unserem Aufbauspiel immer wieder kleinere Fehler ein. Auch das Umschaltspiel wurde nicht mit der nötigen Schnelligkeit und Konsequenz durchgeführt, sodass sich der Gegner einige Chancen herausspielen konnte, welche glücklicherweise ungenutzt blieben. Beachtet man diesen Spielverlauf, war es eher schmeichelhaft, dass Anne Waldhauer  (41.) und Sandra Leuteritz (45.) noch einnetzen konnten, bevor es mit 3:0 in die Halbzeit ging.

 

Zu Beginn der 2. Hälfte wurde zunächst deutlich, dass sich Lok keineswegs schon aufgeben wollte, doch nach einer Druckphase unserer Mannschaft merkte man wie beim Gegner die Kräfte schwanden. So konnten wir 2 sehenswerte Angriffe nutzen, um auf 5:0 (58. Anne Waldhauer, 60. Anna Salzmann) zu erhöhen. Nach der Einwechslung der B-Spielerin Paula Veckenstedt, die ihr Debüt für die 1. Frauen gab, konnte diese einen Freistoß nahe der Strafraumgrenze herausholen, welchen Anna Salzmann in der 66. Minute im Nachsetzen verwandelte. In der folgenden Zeit plätscherte das Spiel vor sich hin, es herrschte wenig Bewegung und es gab einige Spielunterbrechungen. Erst in der 88. Minute war es Anne Waldhauer die den Ball zum 7:0 einschob und damit bereits ihr 8. Saisontor erzielte.

 

Zusammenfassend kann man festhalten, dass man sich im Stadtderby durch einen souveränen Sieg 3 Punkte sichern konnte. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt die negativen Dinge des Spieles aufzuarbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse im nächsten Spiel in Bischofswerda umzusetzen.

 

SaIl

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